Bitte denken Sie daran: Sie dürfen zwar die Online-Version ausdrucken, aber diesen Druck nicht fotokopieren oder verkaufen.
Wünschen Sie mehr Informationen zu der gedruckten Version des Buches "Linux - Wegweiser zur Installation & Konfiguration", dann klicken Sie hier.
Sie haben sicherlich schon erraten, daß es neben diesem Buch viele
andere Quellen mit Informationen zu Linux gibt. Insbesondere sind das einige
Bücher, die sich nicht speziell mit Linux sondern mit UNIX im allgemeinen
beschäftigen. Diese Bücher können besonders für Leser ohne
UNIX-Erfahrung eine wichtige Hilfe sein. Wenn Sie noch zu den Neulingen in der
UNIX-Welt gehören, empfehlen wir dringend, daß Sie sich die Zeit
nehmen, eines dieser Bücher zu lesen, bevor Sie versuchen, sich im
Linux-Dschungel durchzuschlagen. Insbesondere der Titel
Learning the UNIX Operating System
von Grace Todino und John Strang bietet einen guten Einstieg in die Materie.
[15]
Viele der hier aufgelisteten Informationsquellen werden in elektronischer Form angeboten. Das heißt, daß Sie Zugang zu einem Netzwerk wie Internet, USENET oder FidoNet brauchen. Falls Sie keinen Online-Zugang zu diesen Netzen haben, können Sie vielleicht jemanden finden, der Ihnen diese Dokumente in gedruckter Form überläßt. Lesen Sie weiter.
Wenn Sie Zugang zum Internet haben, können Sie viele Linux-Dokumente per
anonymem FTP aus elektronischen Archiven in der ganzen Welt beziehen. Falls
Sie keinen direkten Anschluß an das Internet finden können, haben
Sie trotzdem eine Chance, diese Dokumente zu erhalten; viele
Linux-Distributionen auf CD-ROM enthalten alle Dokumente, die wir in diesem
Buch erwähnen. Auch in anderen Netzen, etwa dem FidoNet und bei
CompuServe können Sie Linux-Dokumentation finden.
Anhang D,
Liste der Linux Bulletin Board Systems
enthält eine Liste mit BBSs, die Linux-Unterlagen anbieten.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, E-Mail an Rechner im Internet zu schicken, können Sie diese Info-Dateien eventuell von einem der FTPMail-Server erhalten, die Ihnen die Dokumente oder Dateien per E-Mail zuschicken können. In Anhang C, FTP-Anleitung und SiteListe finden Sie mehr zum Thema FTPMail.
Es gibt eine große Zahl an FTP-Archiven, die Linux-Software und dazugehörige Dokumentation enthalten. In Anhang C, FTP-Anleitung und SiteListe finden Sie eine Liste mit einigen bekannten Linux-Archiven. Um die Netzbelastung gering zu halten, sollten Sie immer einen FTP-Server in Ihrer Nähe (auf das Netzwerk bezogen) benutzen.
Anhang A, Informationsquellen zu Linux enthält eine Aufstellung mit einigen Linux-Dokumenten, die per anonymem FTP erhältlich sind. Die Namen der Dateien können auf verschiedenen Archivrechnern anders lauten; die meisten Rechner speichern Linux-Dokumentation im Unterverzeichnis docs des Linux-Bereichs. Ein Beispiel: Auf dem FTP-Server sunsite.unc.edu stehen Linux-Dateien im Verzeichnis /pub/Linux und die Dokumentation befindet sich in /pub/Linux/docs.
Beispiele für Dokumente, die Sie online finden können, sind die Linux-FAQs, eine Sammlung häufig gestellter Fragen (Frequently Asked Questions) zu Linux; die Linux-HOWTO-Dateien, von denen jede einen bestimmten Aspekt des Systems beschreibt -- u.a. gibt es ein Installations-HOWTO, ein Printing-HOWTO und ein Ethernet-HOWTO; und die META-FAQs zu Linux -- eine Liste mit weiteren Quellen für Linux-Informationen im Internet.
Die meisten dieser Dokumente werden außerdem regelmäßig in einer oder mehreren der Linux-Newsgruppen im USENET veröffentlicht; lesen Sie dazu den Abschnitt » USENET-Newsgruppen « weiter unten.
Die Home-Page der Linux-Dokumentation finden Benutzer des World Wide Web unter der URL:
http://sunsite.unc.edu/mdw/linux.html
Diese Seite enthält viele HOWTOs und andere Dokumente im HTML-Format sowie Verweise auf andere interessante Linux-Server.
Es gibt bisher nur wenig Literatur speziell zu Linux. Die meiste Beachtung
haben die Bücher des Linux Documentation Project gefunden; das ist ein
Projekt, das zum Ziel hat, im Internet einen Original-Satz von
»Manuals« (Handbücher) für Linux zu schreiben und zu
verteilen. Diese Handbücher entsprechen der Dokumentation, die mit
kommerziellen Versionen von Linux ausgeliefert wird; sie beschreiben alles von
der Installation und der Pflege eines Linux-Systems über die Vernetzung
bis zur Weiterentwicklung des Kernels usw.
Die Handbücher des Linux Documentation Project sind per anonymem FTP im Internet erhältlich und können außerdem bei verschiedenen Anbietern per Post bestellt werden. Anhang A listet alle Handbücher auf, die bereits erschienen sind und erklärt im Detail, wie man sie beziehen kann. Der Verlag O'Reilly & Associates hat, neben anderen, den Linux Network Administrator's Guide veröffentlicht.
Es gibt z.Zt. noch nicht viele Bücher, die sich speziell mit Linux befassen. Allerdings gibt es viele allgemeine UNIX-Bücher, die auch für Linux Gültigkeit haben -- was die Benutzung und Programmierung des Systems angeht, ist Linux nicht so sehr verschieden von anderen UNIX-Implementierungen. Kurz gesagt: Fast alles, was Sie über die Benutzung und Programmierung von Linux wissen möchten, können Sie auch einem der allgemein für UNIX bestimmten Bücher entnehmen. Es ist tatsächlich beabsichtigt, daß dieses Buch durch Werke aus der großen Zahl lieferbarer UNIX-Bücher ergänzt wird; hier wollen wir die wichtigsten Linux-spezifischen Details besprechen und wir hoffen, daß Sie weitergehende Informationen aus anderen Quellen beziehen werden.
Ausgestattet mit einer Reihe guter Bücher über UNIX sowie diesem
Buch sollten Sie in der Lage sein, beinahe jedes Problem zu lösen. In
Anhang A finden Sie eine Liste mit sehr empfehlenswerter UNIX-Literatur sowohl
für die Neulinge als auch für die Freaks der UNIX-Welt.
Es gibt auch eine monatlich erscheinende Zeitschrift namens Linux Journal. Sie wird weltweit ausgeliefert und bietet eine hervorragende Möglichkeit, bei den vielen Aktivitäten rund um Linux auf dem laufenden zu bleiben -- insbesondere, wenn Sie keinen Zugang zu den USENET-News haben (siehe unten). Lesen Sie in Anhang B nach, wie Sie das Linux Journal bestellen können.
Das USENET ist ein weltweites, elektronisches Forum für Neuigkeiten und Diskussionen mit einer großen Zahl sogenannter »News-Gruppen« -- das sind Diskussionen zu einem bestimmten Thema. Ein Großteil der Entwicklung von Linux fand in den Kanälen des Internet und des USENET statt, und es überrascht deshalb nicht, daß es eine Reihe von News-Gruppen für Diskussionen rund um Linux gibt.
Die ursprüngliche Linux-Newsgruppe war alt.os.linux und wurde eingerichtet, um einen Teil der Beiträge aus comp.os.minix und diversen Mailing-Listen herauszulösen. Bald entstand soviel Datenverkehr, daß die Einrichtung einer News-Gruppe in der Hierarchie comp angemessen schien; im Februar 1992 wurde abgestimmt, und daraufhin wurde comp.os.linux eingerichtet.
comp.os.linux wurde bald zu einer der beliebtesten (und am häufigsten frequentierten) USENET-Gruppen -- beliebter als irgendeine andere comp.os-Gruppe. Im Dezember 1992 wurde wieder abgestimmt, um die News-Gruppe zwecks Reduzierung des Datenverkehrs aufzuteilen; nur comp.os.linux.announce überlebte diese Abstimmung. Im Juli 1993 wurde die neue Gruppe dann eingerichtet. Fast 2000 Leute stimmten über die Reorganisation von comp.os.linux ab und schufen damit eine der größten Abstimmungen (call for votes), die das USENET erlebt hat. Die Linux-Newsgruppen wurden im Dezember 1994 noch einmal reorganisiert, um den Ansprüchen der gewachsenen Leserschaft gerecht zu werden. Heute ist comp.os.linux.announce eine der beliebtesten News-Gruppen überhaupt.
Für den Fall, daß Sie keinen direkten USENET-Zugang haben, aber E-Mail senden und empfangen können, haben Sie die Möglichkeit, die unten aufgeführten News-Gruppen über einen Gateway zu empfangen, der die Beiträge in den News-Gruppen als E-Mail verschickt:
Beiträge an diese News-Gruppe werden von den Moderatoren, Matt Welsh und Lars Wirzenius, geprüft. Wenn Sie einen Artikel in dieser Gruppe veröffentlichen möchten, können Sie ihn in den meisten Fällen ganz normal verschicken (mit Pnews oder einem beliebigen anderen Mail-Programm); die News-Software wird den Artikel automatisch zur Begutachtung an die Moderatoren senden. Falls Ihr News-System allerdings nicht richtig konfiguriert ist, kann es sein, daß Sie den Artikel direkt adressieren müssen; benutzen Sie dazu die Adresse linux-announce@tc.cornell.edu.
Falls Sie regelmäßige Beiträge in dieser Gruppe unterbringen wollen, sollten Sie mit Matt Welsh unter mdw@sunsite.unc.edu Kontakt aufnehmen.
Die anderen hier aufgeführten News-Gruppen werden nicht moderiert.
Beachten Sie, daß diese News-Gruppe nicht der Diskussion von Software für Linux, sondern eher der Entwicklung von Linux dient. Die Diskussion von Themen rund um die Anwendungsprogrammierung unter Linux sollte in der Gruppe comp.os.linux.development.apps stattfinden; in comp.os.linux.development.system geht es um die Entwicklung von Linux selbst, einschließlich des Kernels, der Systembibliotheken usw.
Beachten Sie, daß die News-Gruppe comp.os.linux, die die erste Linux-Gruppe war, durch die neue Hierarchie von News-Gruppen ersetzt wurde. Falls Sie Zugang zu comp.os.linux, aber nicht zu den neuen Linux-Gruppen haben, sollten Sie Ihren News-Verwalter bitten, die neuen Gruppen für Ihr System zu abonnieren.
Wenn Sie Zugang zu E-Mail im Internet haben, können Sie auch ohne einen direkten USENET-Zugang an einigen Mailing-Listen teilnehmen. Falls Sie nicht direkt an das Internet angeschlossen sind, haben Sie die Möglichkeit, sich in eine dieser Mailing-Listen eintragen zu lassen, sofern Sie E-Mail mit dem Internet austauschen können. (So haben zum Beispiel UUCP, FidoNet, CompuServe und andere Netze auch Zugang zu Internet-Mail.)
Die Mailing-Liste »Linux Activists« ist in erster Linie für Linux-Entwickler und Leute gedacht, die am Entwicklungsprozeß teilhaben wollen. Dies ist eine Liste mit vielen »Kanälen« (multi-channel), bei der Sie, je nach Ihren Interessen, an einem oder mehreren Kanälen teilnehmen. Es gibt u.a. die Kanäle: NORMAL für allgemeine Linux-Themen, KERNEL für die Kernel-Entwicklung, GCC für Diskussionen rund um den gcc-Compiler und die Libraries, NET für Diskussionen, die sich mit dem TCP/IP-Netzwerkcode befassen, DOC für Themen rund um die Erstellung und Verbreitung der Linux-Dokumentation sowie einige andere.
Wenn Sie mehr über die Mailing-Liste »Linux-Activists« wissen möchten, sollten Sie eine Mail an linux-activists@niksula.hut.fi schicken. Sie werden eine Liste der z.Zt. bestehenden Kanäle und Informationen darüber erhalten, wie Sie sich in bestimmte Kanäle ein- oder austragen.
Es gibt eine ganze Reihe von Mailing-Listen, die spezielle Aspekte von Linux zum Inhalt haben. Falls Sie mehr darüber wissen möchten, sollten Sie die Ankündigungen in den Linux-Newsgruppen des USENET beachten und die Liste der öffentlich zugänglichen Mailing-Listen durchsehen, die regelmäßig in der USENET-Gruppe news.answers veröffentlicht wird.