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Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat mit
ihrem Konzept zur Verwaltungsmodernisierung beim bundesweiten 2. Speyerer Qualitätswettbewerb
1994 nach dem Urteil einer international besetzten Jury aufgrund "beispielhafter
Verdienste um die Verwaltungsmodernisierung" den Speyer-Sonderpreis
erhalten.
Die Ziele der Modernisierung sind klar definiert:
- Für die Bürger und Bürgerinnen:
mehr Service- und Dienstleistungsqualität
- Für die Verwaltung: mehr Effizienz,
Effektivität und Innovationskraft
- Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
mehr Arbeitszufriedenheit
Saarbrücken steuert diese Modernisierung
mit ganzheitlichem Qualitätsmanagement mit den weiteren Zielen,
- die Standortqualität durch eine schnelle
und leistungsfähige öffentliche Verwaltung zu erhöhen,
- Arbeitsplätze durch eine stärkere
adressatenorientierte Gestaltung der Dienstleistungen und wirtschaftlichere
Mittelverwendung zu sichern,
- die Attraktivität der öffentlichen
Verwaltung als Arbeitgeber für leistungsfähige und leistungsbereite
MitarbeiterInnen zu steigern.
Qualitätsmanagement verändert die
Verwaltungskultur. Schwerpunkte dieses Modernisierungsprozesses sind
- die Verbesserung der Geschäftsprozesse
und damit als unmittelbare Folge die Verbesserung der Arbeitsergebnisse,
- eine bewußte Orientierung an Produkten
mit dezentraler Ressourcenverantwortung,
- die kontinuierliche Verbesserung der
Entstehungsfaktoren der Produkte,
- die konsequente Orientierung an den Bedürfnissen
der externen und internen Kunden,
- die fortlaufende Messung aller wichtigen
Qualitätsfaktoren
Zur Einführung und Umsetzung von Qualitätsmanagement
wurden neue Arbeitsformen und Methoden entwickelt. Ein eigenes TQM-Anreizkonzept
und ein Tarifvertrag über leistungsbezogene Entgeltbestandteile runden das
Modernisierungsprogramm ab. |