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O'Neill ist der militärische Repräsentant
und der kommandierende Offizier des SG-1-Teams. Oberste Priorität hat für
ihn - was auch immer die Priorität des Militärs sein mag - die Erde vor
einer möglichen feindlichen Invasion zu beschützen und neue, potentiell
nützliche Technologien für das Militär zu finden. O'Neill hat keine
familiären Bindungen mehr auf der Erde und keine Angst vor dem Tod - eine
perfekte Eignung für die Missionen von SG-1.
Als Teenager stellte ihn der Richter vor
die Wahl - Gefängnis oder Militär. So ging er mit achtzehn Jahren zu den
Marines und erwies sich vom ersten Tag an als herausragender und begabter
Soldat. Er erhielt ein Spezialtraining für verdeckte Operationen, wurde
an speziellen Waffen ausgebildet, in militärischen Taktiken unterrichtet
und mußte sich im Überlebenstraining bewähren.
O'Neill schied vor acht Jahren aus dem
Militär aus, als sein Sohn Charly bei einem Unfall starb. Der Junge erschoß
sich mit der Waffe seines Vaters. O'Neill hat sich von diesem Verlust nie
ganz erholt, was seine Frau schließlich zu dem Entschluss trieb, ihn zu
verlassen, um ihr eigenes Leben zu führen. Schließlich wurde O'Neill fünf
Jahre später von General West reaktiviert, um durch das Sternentor zu
gehen. Nach seiner ersten Stargate Mission, nutze er die Zeit um sein
Leben in Ordnung zu bringen und über den Tod seines Sohnes hinweg
zukommen! 1 Jahr später dann wird ihm das Kommando über das SG-1 Team
übertragen, was auch noch seine jetzige Aufgabe ist!
Gespielt von : Richard Dean Anderson
Richard Dean Anderson wurde als Titelheld
der populären Action-Serie "MacGyver" international bekannt,
die mit sieben Staffeln äußerst erfolgreich im Fernsehen lief und noch
immer auf der ganzen Welt eine immense Schar von begeisterten Fans hat.
1994 kehrte er in zwei "MacGyver"-Spielfilmen auf den Bildschirm
zurück, die er zusammen mit seinem Partner Michael Greenburg für die
gemeinsame Firma Gekko Film Corporation produzierte.
Anderson wurde am 23. Januar 1950 in
Minneapolis, Minnesota, geboren und versuchte mit einigem Erfolg, seinen
Traum, ein professioneller Eishockeyspieler zu werden, zu realisieren.
Nach einigen ernsthaften Verletzungen auf dem Eis - er brach sich unter
anderem beide Arme - wandte sich Anderson der Schauspielerei zu und
besuchte das St. Claude College und die Ohio University. Er zog nach Los
Angeles und wurde Bühnenmanager für die Improvisational Theater Company.
Andersons Fernsehkarriere begann mit
seiner Rolle als Dr. Jeff Webber in der populären Krankenhaus-Serie
"General Hospital". Sein Spielfilmdebüt im Fernsehen gab er
1986 in "Ordinary Heroes" mit Valerie Bertinelli. Zuletzt
spielte Anderson in der Westernserie "Legend" (USA, 1994), in
dem Fernsehfilm "Von Eifersucht besessen" (USA, 1994), in der
Hallmark Produktion "Lucky im Glück" (USA, 1995), in der
vielgelobten Miniserie "Pandora's Clock - Killerviren an Bord der
747" (USA, 1996) und in "Die Retter: Feuerhölle in
Manhattan" (USA, 1997).
In den 80er Jahren war Richard Dean
Anderson drei Jahre lang mit Teri Hatcher liiert, danach hatte er ein Verhältnis
mit der deutschen Eisprinzessin Katharina Witt. Jetzt ist er mit Freundin
Apryl Prouse glücklich und wurde am 2. August 1998 Vater einer kleinen
Tochter, die den nicht gerade alltäglichen Namen Wylie Quinn Annarose
bekam.
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