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Das "Haus
des Gastes" ist ein idealer Treffpunkt für Gäste und
Bürger unserer Stadt
Viel Prominenz kam
zur Einweihungsfeier des Fünf-Millionen-Projekts nach Braunfels
Braunfels (ki). "Dieser Tag
ist ein Meilenstein in der Geschichte von Braunfels. Das neue Gebäude
bietet Gästen und Bürgern in idealer Weise die Möglichkeit,
das gesellschaftliche und kulturelle Leben unserer Stadt zu bereichern.
Die Zukunft gehört diesem Mittelpunkt und wird denen recht geben,
die die großen Invetitionen mitgetragen haben". Das sagte
Bürgermeister Peter Schneider am Samstag während des akademischen
Festaktes im "Haus des Gastes".
Rund 400 Gäste aus Politik Wirtschaft, Kultur und Kirche waren
zur Einweihungsfeier gekommen, an der Spitze der Bundestagsabgeordnete
und Vorsitzende des Kreistages, Christian Lenzer der Erste Beigeordnete
Manfred Bergmann, die Landtagsabgeordneten Gerhard Bökel, Gerhard Dann
und Karl Heinz Weimar sowie die Bürgermeister Mohr (Solms) und
Karl-Heinz Straßheim (Leun).
Mit dieser Anlage, so Schneider festige Braunfels seinen Ruf als bedeutendster
Fremdenverkehrsort im Lahn-Dill-Kreis. Derzeit verzeichne man 16 000
Übernachtungen pro Jahr.
"Die Planungen für das Kommunikationszentrum begannen 1977. Damals rechneten
wir mit 4,6 Millionen Mark Kosten. Diese Summe haben wir lediglich um
400 000 Mark überschritten sagte Schneider stolz. Und das, obwohl zusätzliche
Investitionen (Bau von Parkplätzen und einer Gaststätte) nicht im ursprünglichen
Konzept enthalten waren.
In diesem Zusammenhang dankte das Stadtoberhaupt dem Land Hessen für
seinen Zuschuß von 1,3 Millionen Mark. Der Kreis habe 300 000 Mark beigesteuert
obwohl Einrichtungen wie das Haus des Gastes eigentlich mit zehn Prozent
der Bausumme gefördert werden. "Setzen Sie sich dafür ein, daß
wir das restliche Geld noch bekommen, notfalls aus dem Kreisausgleichsstock",
wandte sich der Bürgermeister an Christian Lenzer und Manfred Bergmann.
Mittelpunkt des Gebäudekomplexes ist die Halle, in der Kurkonzerte,
Tagungen, Vereinsfeiern, Kinoaufführungen sowie andere Veranstaltungen
stattfinden sollen. Im Keller befinden, sich ein Tagungs- und Lagerraum.
Das Nachbargebäude beherbergt die Kur-GmbH, die Informationsstelle für
Kurgäste, die Bücherei, Aufenthaltsräume, drei Tagungsräume sowie eine
Wohnung für den Pächter der Gastronomie. Rund um das "Haus des Gastes"
stehen 135 Parkplätze für Besucher zur Verfügung.
Schneider dankte den Architekten Werner Kraus, Werner Steinert und Siegfried
Wolf, allen am Bau Beteiligten, dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung,
die die Gelder bereitgestellt haben, sowie den städtischen Bediensteten
für die Mitgestaltung der Außenanlagen.
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Kur-GmbH, Rudolf Hollricher, ging auf
die Entwicklung des Fremdenverkehrs ein, der bereits vor einhundert
Jahren Bedeutung für die Stadt hatte. Er verwies dabei auf den interessanten
Vortrag "375 Jahre Stadtgeschichte", den Karl-Heinz Schellenberg in
der akademischen Feier hielt.
Wenn. alle zusammenarbeiten, könne das kulturelle, Leben neue Impulse
durch das Haus des Gastes bekommen. "Packen wir's an. Füllen wir dieses
Stadtzentrum mit Leben und öffnen wir die Tore für alle, die Erholung
suchen und unsere Freunde sein wollen, wie wir es schon seit Jahrzehnten
mit den Gästen aus unseren europäischen Partnerstädten erleben.
Die Grüße des hessischen Wirtschaftsministers überbrachte Ministerialrat
Henrik Laschke. Für die musikalische Gestaltung sorgten Kurt Wilhelm
Sauerwein (Klavier) und das Gießener Kammermusikensemble unter der Leitung
von Professor Gottlieb Richter.
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