Aktuelles

In Braunfels werden die Arbeiten für die Entlastungsanlage „Ferborngraben“ mit der Neuverlegung der Kanal- und Wasserhauptleitung fortgesetzt.

In Braunfels müssen die vorhandenen Entlastungsanlagen entsprechend des von den Stadtwerken Braunfels erstellten und von der Unteren Wasserbehörde Wetzlar genehmigten Gesamtentwurfes neu geplant und erneuert werden.

Grund dieser notwendig gewordenen Baumaßnahmen waren gesetzliche Vorschriften und Verordnungen, da die vorhandenen alten Entlastungsanlagen, mit ihren Hauptabwasserkanälen für das anfallende Abwasser in den betreffenden Einzugsgebieten, nicht mehr ausreichend hydraulisch dimensioniert waren und nicht mehr den gesetzlich geforderten Stand der Technik entsprachen.

Danach müssen die Becken und Kanäle neu gebaut werden.

Der seit Anfang März auf dem „Rundacker“ in der Braunfelser Kernstadt (Richtung Leun) begonnene der 1. Bauabschnitt zur Erneuerung der Entlastungsanlage „Ferborngraben“ steht kurz vor seinem Abschluß.

Vor wenigen Tagen wurde nun der 2. Bauabschnitt, die Neuverlegung der Kanal- und Wasserhauptleitung, einschließlich der Anbindung der Hausanschlüsse „Dr. Kanngießer Weg“ , „Ferbornstraße“ , „Deicker Weg“ und die „Hecksbergstraße“ bis zur Einmündung „Ulmenweg“ begonnen.

Zur Verlegung kommen Schleuderbetonrohre mit einem Durchmesser von DN 1000 mm bis DN 400 mm auf einer Länge von rd. 1150 lfdm. Die neuzuverlegende Wasserleitung wird parallel zum Kanal, in der Dimension DN 200 mm, hergestellt.

Im Zuge der Bauarbeiten werden entsprechend die Wasserleitungs- und Kanalhausanschlüsse erneuert.

Die Kosten für die Bauarbeiten belaufen sich auf rd. brutto 2,0 Mio. DM.

Nach Fertigstellung der Arbeiten im Frühjahr 2001, wird die Straße zwischen dem linken u. rechten Gehweg komplett mit einen Asphaltbelag wiederhergestellt.

Die Bauarbeiten werden durch die Fa. Wilhelm Jost GmbH & Co. KG aus Weilmünster durchgeführt.

zurück Artikel vom 05.10.00


 

zum Anfang